Der Ringbote im Schwarzen Keiler

Die Kaiser Retro-Box ist kaum erschienen (wir berichteten), erfährt aber schon große Resonanz in diversen Blogs und Foren. Hier reiht sich nun auch der Ringbote ein, für den André Frenzer einen der zubuchbares Bände rezensiert hat. Die Wahl viel dabei auf einen besonderen Titel, handelt es sich bei Im Wirtshaus zum Schwarzen Keiler von Werner Fuchs doch immerhin um den ersten Abenteuerband überhaupt, der 1984 für DSA1 erschienen ist.

Dabei wird zunächst auf die Hintergründe des Crowdfundings von Ulisses Spiele eingegangen, bevor der Inhalt des Abenteuers vorgestellt wird. Die Kritik erfolgt dann einerseits durchaus aus der modernen Sicht und bemängelt somit vor allem das Dungeon-Design, berücksichtigt aber andererseits auch die völlig anderen Voraussetzungen der Entstehungszeit von Im Wirtshaus zum Schwarzen Keiler.

Positiv hervorgehoben werden sowohl die alten Illustrationen von Bryan Talbot als auch auch die neuen Chibi-Varianten.

Somit fällt das Fazit auch dementsprechend wohlwollend aus:

Wer einmal einen Dungeon „wie früher“ erleben möchte, mit seiner Spielgruppe in Erinnerungen schwelgen will oder einfach einmal sehen möchte, wie damals alles begann, der sollte hier unbedingt zugreifen. Mit ein wenig Zusatzarbeit lässt sich der im Grundprinzip hervorragend angelegte Dungeon aber auch an „moderne“ Bedürfnisse anpassen.

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