Der Ringbote im Wald ohne Wiederkehr

Wald ohne Wiederkehr

André Frenzer hat sich für den Ringboten einen weiteren Klassiker aus der DSA-Urzeit vorgenommen. Diesmal ist die Wahl auf Der Wald ohne Wiederkehr von Werner Fuchs gefallen, einen weiteren Titel, der im Zuge des Kaiser Retro-Crowdfundings eine Neuauflage erfahren hat. Inhaltlich müssen sich die Helden in eine noch nicht ausentwickelte Vorform von Andergast begeben, um dort eine finstere Ruine zu erforschen.

Genau diese Widersprüche zum heutigen Metaplot und den regionalen Setzungen werden dementsprechend auch in der Rezension aufgegriffen, wobei das Abenteuer insgesamt als “homogener” als der Vorläufer Im Wirtshaus zum Schwarzen Keiler bewertet wird.

Als Bewertungsgrundlage diente die so genannte „Let’s Play“-Variante, versehen mit den Kommentaren der Spieler aus den Livestreams von Ulisses Spiele und Orkenspalter TV, wobei sowohl die Anmerkungen als auch die Chibi-Illustrationen positiv gesehen werden.

Auch insgesamt erhält das Abenteuer eine wohlwollende Einschätzung:

Wieder werden wir in die früheste Kindheit des „Schwarzen Auges“ entführt und wiederum dürfen wir erleben, dass die „alten“ Abenteuer nicht nur mit einer verklärt-romantischen Nostalgie, sondern auch mit einer anderen Einstellung als selbstständige, auch heute noch zu erlebende Abenteuer durchaus punkten können. Das Abenteuer „Der Wald ohne Wiederkehr“ hat sicherlich noch ungenutztes Potenzial, ist aber auch in der vorliegenden Form für einen spaßigen Abend absolut empfehlenswert.

Zur Rezension

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