Engor sucht seinen Metaplot

Seit der Einstellung des zweiten Leonardo-Romans Schmiede des Verderbens von Michael Masberg (wir berichteten) ist die Diskussion um die Zukunft des Agrimoth-Splitters im Speziellen und des Metaplots im Allgemeinen neu entflammt. Grund genug für Blogger Engor, um sich nach seiner Stellungnahme zur Masberg-Affäre auch zum Thema Metaplot zu äußern.

Neben einer Definition des Metaplot-Begriffs, einer Analyse der Metaplot-Entwicklung seit Veröffentlichung von DSA 5 und der zu Grunde liegenden Ursachen der gefühlten Stagnation, finden sich in Engors Artikel auch ein paar fromme Wünsche für die Zukunft, wie z.B. neue erinnerungswürdige Antagonisten oder eine klarere Richtung, in die sich die aventurische Hintergrundgeschichte entwickeln soll.

Ich denke nicht, dass der aventurische Metaplot nachhaltig am Boden liegt, nichtsdestotrotz bedarf die erzählerische Gesamtlinie einer nachhaltigen Forcierung, nachdem zuletzt jahrelang der Regelsektor dominant war. Die momentane Situation finde ich in Sachen Erzählfortschritt unbefriedigend. Gerade der Sternenfall bedarf einer klareren Definition bzw. einer erkennbaren Linie, bei der sichtbarer wird, wohin die Reise gehen soll. Ebenso müssen neue Figuren geschaffen werden, die ausgeschiedene Veteranen ersetzen können. Ein erster Schritt wäre eine erkennbare Erhöhung des Outputs an Regionalspielhilfen.

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