Engor und die Schmiede des Verderbens

Die heißen Diskussionen um die Einstellung des Romans Schmiede des Verderbens von Michael Masberg und die Ankündigung des Autors, nicht mehr für die DSA-Redaktion schreiben zu wollen (wir berichteten), sind immer noch im Gange. Dabei haben wir beinahe vergessen zu erwähnen, dass auch unser fleißiger Blogger-Kollege Engor einen schönen zusammenfassenden Artikel zum Thema geschrieben hat.

Nachdem er sich bereits in seiner damaligen Rezension vom Vorgänger-Roman Salon der Schatten auf die Fortsetzung gefreut hat, ist verständlich, dass Engor vom unrühmlichen Ende der Schmiede des Verderbens etwas enttäuscht ist. Gleichzeitig betont er aber auch die Chance, nun auch dem NPC-Urgestein Leonardo endlich ein würdiges Ende bereiten zu können.

Demnach meine Forderung: Verschiebt den Fokus weg vom Agrimoth-Splitter und verschafft Leonardo einen angemessenen Abgang, bei dem er noch einmal all die Verwerfungen zwischen Genie und Wahnsinn zeigen kann, die ihn als Figur ausmachen. Und da gibt es genug Potentiale für einen Autor, dies in einer eigenen Geschichte zu erzählen, ohne irgendein fremdes Konzept. So schade es um Salon der Schatten ist, aber hier würde ich für einen klaren Schnitt plädieren und den Weg für ein neues Konzept freimachen.

Engors ausführliche Analyse der Situation, die auch die Argumente der unterschiedlichen Fraktionen in den Forumsdiskussionen aufgreift und beleuchtet, findet Ihr in seinem Artikel. Auch ein paar Worte des Dankes an Michael Masberg finden sich dort:

Michael Masberg hingegen möchte ich an dieser Stelle trotz der Enttäuschung über eine für mich falsche Entscheidung für viele DSA-Werke danken, die ich eigentlich durch die Bank genossen habe (Abenteuer und Romane). Vielleicht ergibt sich ja irgendwann in einer vom aktuellen Zeitpunkt aus sicherlich in ferner Zukunft liegenden Konstellation die Gelegenheit für einen weiteren Zigarillo mit Gorodez…

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