Kelchsuche reloaded

Quasi auf Kelchsuche reloaded hat sich André Frenzer für den Ringboten begeben. Nachdem er sich zuletzt schon mit Das Schiff der verlorenen Seelen auseinandergesetzt hat (wir berichteten), steht nun der Nachfolger Die sieben magischen Kelche von Claus Lenthe (alias Hans Joachim Alpers) im Fokus, der direkt an die Handlung des ersten Bandes anschließt.

Während das Dungeon-Design des Klassikers durchaus noch Lob findet, wird die inhaltliche Gestaltung stark kritisiert, z.B. Rätsel mit rein irdischen Bezügen oder die fehlende Charakterisierung von Figuren, deren Handlungsmotivation völlig unklar bleibt.

Das war nichts. Konnte schon „Das Schiff der verlorenen Seelen“ qualitativ nicht mit den ersten beiden Bänden mithalten, so werden hier – nicht zuletzt dank allzu plumper, realweltlicher Anspielungen – zu viele Chancen ausgelassen, eine interessante Geschichte zu präsentieren. Unter Retro-Gesichtspunkten eine interessante Anekdote, wer allerdings Spielmaterial sucht, wird mit anderen Bänden aus dem Retro-Crowdfunding glücklicher.

Zur Rezension

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