Nandurion rezensiert Grimme Herzen

Grimme Herzen

Bereits im Januar ist das Grimme Herzen als 16. Ausgabe der Heldenwerk-Reihe erschienen (wir berichteten). Das Abenteuer von Julian Härtl versetzt die Helden an die Grenze Transysiliens, wo das Dorf Mühlentrutz von einer schrecklichen Bestie heimgesucht wird. Nandurion rezensiert Grimme Herzen nun in Form einer Gastrezension von Sirius. Insgesamt ergibt sich ein sehr positives Fazit, bei dem insbesondere die für Aventurien ausgesprochen düstere Atmosphäre gelobt wird.

Im Vergleich zu anderen Titeln des Heldenwerk-Reihe liegt hier ein Abenteuer vor, das durchaus aus der Masse heraussticht. Dies lässt sich daran festmachen, dass das Setting deutlich düsterer und dreckiger ausgestaltet wurde, als für Aventurien üblich. Denkt man an das Cover des Almanachs oder von Die Siebenwindküste merkt man, dass Aventurien tendenziell eher für eine verspielte, romantische Darstellung von mittelalterlicher Fantasy steht. Bei Grimme Herzen ist es ganz anders. So wird mit diesem Titel der Wunsch nach realistischer, ernster Fantasy voll erfüllt. Mehrere Szenen des Abenteuers erinnern mich fast an gute, alte Western: Im Dorf Mühlentrutz baumelt etwa ein aufgeknöpfter Bandit am Galgen und auch das Artwork passt dazu. Das Rad wird damit nicht neu erfunden, dennoch werden meiner Meinung nach sinnvolle, belebende Impulse gesetzt.

Sirius

Zur Rezension

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81%
DSA-Metascore

Grimme Herzen

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