Neuigkeiten aus der Welt des Schwarzen Auges (DSA)

Rezilimbus: Ketten, Hexenreigen und Wege der Vereinigungen

Auch im Jahr 2019 wird allenthalben DSA gespielt und gelesen, so dass aktuell wieder drei neue Besprechungen zu finden sind, der Rezilimbus fördert dabei jeweils eine Rezension zu Hexenreigen und Wege der Vereinigungen zu Tage sowie eine zu Ketten für die Ewigkeit.

In einer Mischung aus Spielbericht und Rezension hat sich Fethz Welt des allerersten Heldenwerk-Abenteuers Hexenreigen angenommen. Tatsächlich geschieht dies sehr ausführlich, wird doch sehr detailliert beschrieben, wie die Heldengruppe des Autors das Abenteuer erlebt hat (daher muss hier auch eine klare Spoilerwarnung ausgesprochen werden). Danach erfolgt allerdings auch noch eine Analyse, z.B. wie sich Kämpfe und soziale Interaktion gestalten, was in ein sehr positives Fazit mündet:

Mich überraschte das Potential, das „Hexenreigen“ von Autor Dominic Hladek am Spieltisch hatte und die sich entwickelnde Stimmung. Je mehr Zeit im Spiel voran schritt und die Helden näher Richtung Mitternacht brachte, desto eher wandelte sich die Stimmung von einem schönen sonnigen Tag hin zu einem gefährlichen, nebligen, düsteren Zusammentreffen mit den Widersachern des Abenteuers.

Ebenfalls eine Mischung aus Spielbericht findet sich bei Kunar rezensiert. Im Fokus steht dabei das jüngst erschienene Begleitabenteuer zu der Flusslande-Spielhilfe Ketten für die Ewigkeit. Auch hier werden Spielerlebnisse mit Abenteuerbewertung verbunden, ebenfalls mit einem positiven Fazit:

Aus meiner Sicht muss ein Abenteuer zur Regionalspielhilfe zwei Kriterien erfüllen: Das Flair der behandelten Regionen muss eingefangen werden. Die Spielhilfe beschreibt die Möglichkeiten; das Abenteuer ist eine praktische Umsetzung, die Lust auf mehr erzeugt. Beides ist aus Spielersicht in vollem Umfang gelungen!

Der Ringbote hingegen konzentriert sich auf eines der kontroversesten Produkte der jüngeren DSA-Historie. André Frenzer hat diesmal den Hauptband von Wege der Vereinigungen rezensiert. Neben dem Inhalt geht er dabei auch auf die politische Komponente, sprich die damit einhergehenden Debatten um Rassismus und Sexismus, ein. Letztlich kommt er zu keinem guten Urteil, sieht positive Aspekt eher im Gesamtcrowdfunding, das seiner Auffassung auch einige gute Produkte hervorgebracht hat.

Schlussendlich kann ich kaum ein gutes Fazit unter „Wege der Vereinigungen“ ziehen. Der Regelteil ist nicht nur maßlos aufgebläht und steht damit den Regelwüsten der Vorgängerversion in nichts nach, nein, er ist auch noch absolut überflüssig und in seiner geballten Wucht nur mäßig lustig. Der eigentlich interessante Settingteil geht im 100-seitigen Regelmoloch nahezu unter und wird inhaltlich seinen eigenen Ansprüchen nur unzureichend gerecht.

Wenn du Wege der Vereinigung im Rahmen des Bewertungsprojektes bewerten möchtest, folge bitte diesem Link oder diesem Link bzw. diesem Link für Hexenreigen.

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