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Umfrage des Monats November – Die Auswertung

Umfrage des Monats November: die Fakten

Nun ist der Monat auch schon rum und unsere Umfrage des Monats November kann sich für die erste dieser neuen Kategorie mit 238 Stimmen schon sehen lassen. Jetzt kommt der spannende Teil der ganzen Geschichte: die Auswertung. Denn wie heißt es so schön, traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

Mit der einzelnen Frage erhalten wir natürlich nur ein grobes Stimmungsbild und keine präzise auswertbare Umfrage, ändert aber nichts daran, dass wir knallhart analysieren werden.

Die reinen Fakten offenbaren mit 38 % aller Stimmen die Gesellschaftstalente als deutlichen Sieger. Auf Rang zwei und Rang drei liegen mit knappen Abstand untereinander die Kampftalente und die Wissenstalente, gefolgt von den Handwerkstalenten, den Körpertalenten und den Naturtalenten. Als kleine Anmerkung: Aufgrund des Rundens der Zahlen, wird der aufmerksame Leser sicher schon bemerkt haben, dass wir in Summe auf 101 % kommen.

Welche Anforderungen wünscht ihr euch besonders bei Abenteuern?

  • Gesellschaftstalente (38%, 90 Votes)
  • Kampftalente (18%, 42 Votes)
  • Wissenstalente (16%, 38 Votes)
  • Handwerkstalente (12%, 28 Votes)
  • Körpertalente (10%, 23 Votes)
  • Naturtalente (7%, 17 Votes)

Total Voters: 238

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Was sagt uns das?

Ob es nun an langwierigen Kämpfen oder an persönlichen Vorlieben liegt, die Kampftalente sind trotz des soliden zweiten Ranges nicht mal annähernd die wichtigste Talentgruppe. Und das, obwohl bei DSA-Abenteuern gerne der Kampf als wesentliches Element für den Showdown, für das epische Finale gewählt wird. Genau genommen ist sie nur jedem 5. bis 6. Rollenspieler besonders wichtig. Heißt also, in der üblichen Spielrunde (5 bis 6 Spieler) befindet sich statistisch etwa ein Spieler, der unbedingt einen spannenden Kampf erleben möchte.

Wie wäre es denn angesichts des Ergebnisses mal mit einem Finale auf gesellschaftlichen Parkett? Mal ein Schlagabtausch bei einem Gerichtsprozess oder das Denunzieren des Gegenspielers bei einer Versammlung oder auf einer Feierlichkeit. Hierbei können gleich die Wissenstalente mit eingebunden werden, sodass statistisch gesehen sogar etwa 3 Spieler einer jeden Runde daran mehr Spaß haben könnten.

Erstaunlich ist zudem zu sehen, dass die ganzen Talentgruppen, die eher für klassische Abenteuer oder gar Dungeons  stehen mit gerade mal 17 % daher kommen. Hierzu sind vor allem die Körpertalente mit ihren Anwendungen wie Sinnesschärfe, Schleichen, Klettern und die Naturtalente mit Orientierung oder Wildnisleben zu zählen. Wird noch Handwerk mit Heilkunden und Schlösser knacken dazu gezählt, kommen trotzdem nur 29 % heraus.

Funfacts und Kurioses

Soweit, so lahm. Treiben wir jetzt noch ein wenig nicht ernst gemeinten Unfug mit den Daten und spielen “Fakt oder Selters?”. Was könnte das z. B. über die Spieler hinter den Charakteren aussagen? Glaubt man der Theorie, Rollenspieler würden gerne dem Alltag entfliehen und mal etwas anderes spielen wollen, dann dürften die meisten von uns sportliche Überlebenskünstler sein, die ingame einfach mal von der letzten K2-Expedition abschalten und lieber den etwas verweichlichten Städter spielen, solange man auch mal draufhauen kann (Körper+Natur: 17 % vs. Gesellschaft+Kampf+Wissen: 72 %).

Anders herum sieht man gerne auch Rollenspieler, die ihre Charaktere nah an der eigenen Persönlichkeit anlegen. Demnach sind viele von uns gebildet, quatschen gerne und haben vereinzelt einen Hang zum Handwerken (Wissen+Gesellschaft+Handwerk: 66 %). Dennoch scheint dann ein nicht unwesentlicher Teil der Spielerschaft entweder Rowdy (Kampf: 18 %), Sportler (Körper: 10 %) oder post-apokalyptischer Prepper zu sein (Natur: 7%).

Fallen euch noch weitere unsinnige und witzige Schlüsse zu den Umfrage-Ergebnissen ein, dann postet sie doch gerne in den Kommentarbereich.

Nach der Umfrage des Monats November

Was kommt nach der Umfrage des Monats November? Richtig, unsere bereits freigeschaltete Umfrage für den Dezember zum Thema Wer ist eurer aventurischer Lieblingsbösewicht?. Passend zum Thema haben wir euch eine Zahl von götterungefälligen 13 aventurischen Superschurken zu Auswahl gegeben, von denen ihr bis zu drei als Favoriten auswählen könnt.

Da wir selbstverständlich nicht jeden aventurischen Bösewicht auflisten können, haben wir die Option “andere” freigeschaltet. Gerne freuen wir uns über einen Kommentar von euch, welchen Bösewicht wir vergessen haben.

Wer ist eurer aventurischer Lieblingsbösewicht?

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Fred Ericson
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Ich finde die Rubrik klasse und auch das gewählte Thema der Dezemberumfrage. Allerdings finde ich die Auswahl nicht so gelungen.
Interessanter wäre es mMn gewesen, aus dieser Umfrage zwei Umfragen zu machen. Einmal zu den aventurischen Lieblingsbösewichten der (bespielten) Vergangenheit und einmal zu den aventurischen Lieblingsbösewichten der Gegenwart.
Mir fehlt hier übrigens der Aikar Brazoragh – mein Lieblingsbösewicht, weshalb ich “Andere” gewählt habe.

Zum aktuellen Aventurien würden mir spontan Leudara von Firunen, Dhar’ylil Tanzt-im-Blut, Aschepelz, Tionnin Madaraestadin (hoffentlich), die Skrechu, Azaril Scharlachkraut und Dimiona von Zorgan einfallen. In eurer Liste sind ja auch noch ein paar lebende dabei. Davon ausgehend, dass Autoren und Redax sich diese Statistiken auch mit Interesse ansehen werden, könnte das gezeichnete Stimmungsbild vielleicht sogar Einfluss auf Künftiges haben.

Edit: Die Ergebnisse der letzten Umfrage könnten übrigens auch so interpretiert werden, dass wir alles böse Powergamer sind, die ihre Waffentalente auf’s Maximum setzen und bei Gesellschaft und Wissen nicht zwischen Spieler- und Heldenfähigkeiten unterscheiden wollen/können, wodurch wir darin immer besser abschneiden, als es die reinen Werte vorgeben. Da das bei Körper und Natur für den gemeinen Stubenhockernerd nicht geht, sind diese Talentgruppen eher unbeliebt.
Ja, ist nicht ernst gemeint. 😉

Christian
Gast
Christian
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Ich kreuze da bei der Frage nach dem Lieblingsbösewicht auch mal andere an und nenne da Azaril Scharlachkraut (auch wenn Dimiona nur knapp dahinter auf Platz 2 landet).

Und die Idee mit dem gesellschaftlichen Showdown anstatt des Endkampfes werde ich bei Gelegenheit mal abkupfern.

Emmeline
Gast
Emmeline

Interessantes Ergebnis der Novemberumfrage, ich dachte immer, meine Gruppe wäre da die Ausnahme und alle anderen würden gerne kämpfen. Wir lassen Kämpfe ja gerne aus oder handeln sie erzählerisch ab, was, wie im Artikel angesprochen, aber leider regelmäßig dazu führt, dass das große Finale (aka Würfelorgie) nicht wie im Abenteuer vorgegeben funktioniert.