Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Quelle:Ulisses-Spiele

Was zum Traviasnecken 2012 als Aprilscherz begonnen hat, nimmt langsam Formen an: Wege der Vereinigung, die Spielhilfe rund um das Liebesspiel bei DSA, wird ab dem 14.2. als Crowdfunding starten.

Über den konkreten Inhalt ist noch nicht allzu viel bekannt, interessant wird sicherlich sein, was z.B. etwas von dem umgesetzt wird, was bereits 2012 angekündigt wurde:

Neben aufklärenden Texten und Quellen zu regionalen Unterschieden und Bräuchen wird auch ausführlich auf die Gleichstellung der Geschlechter und natürlich die einflussreiche Kirche der Liebesgöttin Rahja eingegangen. Auch ein aventurisches Sittengemälde, vom Lowanger Dualismus bis hin zu alanfanischen Orgien, ein Kapitel über käufliche Liebe und ein Anhang mit Szenarioideen rund um das Thema Lust und Liebe werden enthalten sein. Selbstverständlich werden auch ein ausführlicher Regelteil und Empfehlungen für die Umsetzung am Spieltisch ebenso wenig fehlen, wie eine Vielzahl an neuen Sonderfertigkeiten, Talenten und Vor- und Nachteile, die in Zukunft euer heimisches Spiel bereichern können.

Dazu hat Ulisses Spiele in einem Blogeintrag jetzt schon einiges an Bonusmaterial angekündigt, z.B. Abenteuer (auch ein Soloabenteuer) und Kurzgeschichten. Zudem soll das Rahjasutra als Hörbuch erscheinen, eingesprochen von Mháire Stritter (in das erste Kapitel kann man auch schon reinhören).

Update:

Das Erste Kapitel des Hörbuchs gibt es jetzt auch als Video, hinterlegt mit Facbookfreundlichen, also eher züchtigen, Bildern zu der kommenden Spielhilfe.

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Der Grünschnabel
Gast
Der Grünschnabel

Dazu fällt mir eigentlich nur ein:

BITTE NICHT!

Ich finde sowas weder super-kreativ noch lustig, sondern einfach nur bemüht. Und obendrauf schade für die verwendeten/verschwendeten Ressourcen. Schaut doch lieber, liebe Redax, dass die Regelwerk-Bände mal abgeschlossen werden und es mit den Regionalspielhilfen endlich wieder vorwärts geht…

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Mach dir deswegen keine Sorgen. Die Ressourcen haben wir schon so verteilt, dass die Regelerweiterungen darunter nicht leiden. Nicht alle Autoren schreiben an allen Werken. Es gibt auch persönliche Vorlieben und wenn ein Autor keine Regionalspielhilfen oder Regeln schreiben will, aber gerne Quellenbücher dieser Art, würde ich das eher Ressourcenoptimierung nennen. Davon abgesehen: Dieses Buch ergänzt ziemlich viele Regelteile. 🙂

Cifer
Gast

Wer sind denn die Autoren? Und wer betreut das Ganze redaktionell?

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Lass dich bei den Autoren einfach mal überraschen. Redaktionell haben Axel und Nathan sehr viel beigetragen.

Rhanaya
Gast
Rhanaya

Hoho, kommt da evtl ein Bundle mit dem Rahjasutra in Druckform? Was ist mir Regeln zu Schwangerschaft und Geburt? In einem der Schleier Abenteuer war doch da was.

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Wie Biest schreibt. (Fokus-)Regeln für Schwangerschaften ja, Geburt nein. Das ist besser beineinem Band über Geburten und Kindererziehung aufgehoben.

Biest
Gast
Biest

Das Bundle ist sehr wahrscheinlich und Schwangerschaften werden im Buch behandelt.

Sharkie
Gast
Sharkie

Hm, also mich stimmt dieses Produkt, ebenso wie das vor längerer Zeit erschienene Rahjasutra, ebenfalls skeptisch. Eher unlustig und bemüht, ja, dieser Einschätzung würde ich mich anschließen. Die Ankündigung eines “ausführlichen Regelteils” sowie einer “Vielzahl an neuen Sonderfertigkeiten, Talenten und Vor- und Nachteilen” grenzt in diesem Zusammenhang schon an Selbstparodie. Insgesamt wirkt das Ganze auf mich eher pubertär als erotisch, allein schon diese pseudofrivole Selbstinszenierug mit riesigen Zensurbalken auf dem Promobild (ich nehme mal an, dass jene in diesem Fall der Facebook-Quelle geschuldet sind, aber deshalb muss man es hier ja nicht ebenso machen). Übrigens ganz im Gegensatz zu Namenlose Nacht, das ich für ein sehr gutes, innovatives und anspruchsvolles Abenteuer halte, das zeigt, wie man eine solche Thematik auch anders verhandeln kann. Letzteres freilich unter Vorbehalt, da das Produkt ja tatsächlich noch nicht vorliegt, das artverwandte Rahjasutra jedoch war in dieser Hinsicht für meine Begriffe jedenfalls keine gute Visitenkarte; jenes empfand ich durch den betont schwülstigen Stil von Text und Illustration in weiten Teilen als ziemlich kitschig (klar, ist Geschmackssache).

Insbesondere jedoch gefällt es mir persönlich überhaupt nicht, dass abermals ein eher obskures Nischenthema zu einem vollständigen Einzelband aufgeblasen wird (wie zuvor etwa beim Aventurischen Kochbuch oder bei Aventurische Namen geschehen), während die hier gebündelten Informationen etwa über “Lowanger Dualismus bis hin zu alanfanischen Orgien” meiner bescheidenen Meinung nach doch besser in entsprechenden Regionalbänden aufgehoben wären: Es werden in der tatsächlichen Spielpraxis wohl wesentlich mehr Abenteuer gespielt werden, in denen “regionale Unterschiede und Bräuche” in Sachen Sexpraktiken (oder Kochen, Namensgebung…) als Teilaspekt der Inszenierung einer Regionalkultur eine Rolle spielen, im seltensten Fall jedoch wird es im Abenteuer primär um Sex (/Kochen/etc.pp.) gehen, geschweige denn im aventurischen Vergleich – demnach fände ich eine Organisation derartiger Infos in Regionalbänden anstatt in irgendwelchen hyperfokussierten Themenbänden nicht nur thematisch stimmiger und unaufdringlicher (letzteres betrifft vor allem die oben angesprochene Kitschgefahr, die durch die sinnvolle Einbindung in ein thematisch vielgestaltiges regionales Sittenporträt sicher gemindert würde), sondern auch und vor allem spielfreundlicher.

Andererseits – gerade angesichts eines potentiell erfolgreichen Crowdfundings muss man wohl zugestehen: “Okay, es wird offensichtlich gewünscht, hat unbestreitbar eine Zielgruppe” – und wer bin ich denn, Verlag und Fans solcher Publikationen diesbezüglich reinzureden? Selbstverständlich ist und bleibt das alles wie oben bereits gesagt Geschmackssache – möchte niemanden, der dieses Produkt super findet, seine Begeisterung dafür madig machen. Vielmehr geht es mir darum (auch als Gegengewicht zu den vielfach öffentlich geäußerten Forderungen nach diesem Band) einfach mal zu artikulieren, dass es durchaus Fans gibt, an deren Auffassung von guten Rollenspielprodukten solcherlei Bände eben meilenweit vorbeigehen. Schade wird es aus meiner Sicht, wenn diese beginnen das Markenportfolio zu sehr zu bestimmen (betrifft wie gesagt nicht nur das hier und Rahjasutra, sondern allgemein das, was ich oben als “hyperfokussierte Themenbände” zu umschreiben versuchte), und diese Tendenz ist definitiv da bei DSA5. Bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich mein Lieblingsrollenspiel in Zukunft entwickeln wird und ob ich mich damit noch identifizieren können werde.

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Hi, kannat du mir sagen, welche DSA5-Bände du als hyperfokusiert betrachtest? Das interessiert mich wirklich.

Sharkie
Gast
Sharkie

Neben den Genannten (Wege der Vereinigung, Aventurische Namen, Rahjasutra; das ebenfalls erwähnte Aventurische Kochbuch fällt zugestandenermaßen noch in die Spätphase von DSA4) betrifft dies weiterhin die in Einzelthemenbände diversifizierte Veröffentlichungsweise der Regionalspielhilfen. Letztere wollte ich in meinem vorherigen Beitrag ursprünglich bewusst außen vor lassen, einerseits weil sie schlichtweg nicht Thema des diskutierten Blogartikels sind und ich den großen Offtopic-Rundumschlag eigentlich gerne unterlassen möchte, andererseits weil ich sie im Gegensatz beispielsweise zum Rahjasutra inhaltlich und stilistisch größtenteils super finde und mir dort lediglich der Veröffentlichungsmodus missfällt.

Aber da Du ausdrücklich danach fragst: Auch dort zeigt sich ja der Trend zur Veröffentlichung stark fokussierter Einzelbände, nämlich in Form gesonderter Ausrüstungsbände und Geschichtensammlungen pro Region. Und ja, auch dies bleibt letztlich Geschmackssache; es gibt sicherlich reichlich Leute, die dazu die Perspektive einnehmen “Ist doch perfekt, so brauche ich mir nur das kaufen, was mich wirklich interessiert”. Ich selbst sehe dies aber nicht so: Ich ziehe ein sinnvoll gebündeltes Gesamtpaket einer allzu modularen Veröffentlichungsweise definitiv vor, allein schon weil man oftmals bei Erwerb einer Spielhilfe noch gar nicht weiß, welche thematischen Aspekte davon man irgendwann mal am Spieltisch verarbeiten möchte. Sorry, falls ich jetzt in graue Vorzeiten abschweife, aber in dieser Hinsicht bleiben die wunderschönen Regionalboxen von DSA3 für mich bislang unübertroffen, das fühlte sich als Paket für mich irgendwie “runder” an und brachte so ein (vielleicht irrationales, aber auch befriedigendes) Gefühl davon mit, dass die Region mir als Leser nun in all ihren Facetten zu Füßen liegt und darauf wartet, von mir (auch und gerade in ihren Nischenaspekten) entdeckt zu werden, wobei ich Infos zu bestimmten Details der vorgestellten Kultur nur äußerst selten in ergänzenden Fokusbänden erwerben bzw. nachschlagen musste.

Bei allem Genörgel möchte ich übrigens gleichzeitig betonen, dass ich es sehr schätze, wenn Verlagsmitarbeiter und sogar Autoren sich hier in den Beiträgen auch mit kritischen Posts auseinandersetzen. Ich hoffe, es ist dabei klar geworden, dass die Kritik sich bei aller Schärfe spezifisch auf Produkte bzw. deren Veröffentlichungspolitik bezieht, nicht aber in persönlicher Weise auf Mitarbeiter oder die Autoren der bemängelten Werke abzielt. Insofern pardon für die abermalige Wall-of-Text und herzlichen Dank für das Lesen meiner Kritik sowie für die interessierte Nachfrage!

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Okay. Ich habe mir jetzt mal die Liste der Produkte anderer DSA-Editionen angesehen. Ich glaube, es gab immer schon Nischenprodukte. Nehmen wir mal Kartenglück und Schicksalszeichen. Oder generell die Vademecum-Reihe. Lanze, Helm und Federkiel. Das gab es einiges an Produkten, die jetzt nicht so angelegt waren, dass sie “DSA-Mainstream” waren.

Zu den Regionalspielhilfen kann man sicherlich so oder so stehen. Die Boxen waren sehr nett zu ihrer Zeit, aber im Grunde deckten sie auch nur einen Bruchteil des heutigen Materials ab. Es ist in diesem Bereich eher eine Frage des Geschmacks und wie viel Umfang man für wichtig erachtet.

Was Wege der Vereinigungen angeht. Ich glaube, der Vergleich mit dem Rahjasutra ist nicht berechtfertigt. Auch nicht mit Namenlose Nacht. Das eine ist ein reines Ingame-Büchlein, dass andere ein Abenteuer. WdV ist ein Quellenband, zu einem Drittel mit reinem Hintergrundmaterial, zu zwei Dritteln anwendbare Regeln. Ob man das Buch ernst nehmen sollte? Ich würde weder alles ernst nehmen, noch alles in die Kalauer-Ecke packen. Ich glaube, man fährt gut damit, wenn man WdV mit einem zwinkernden Auge liest. Aber du es nicht kein sinnloses Buch, weder als Hintergrund-, noch als Regelband.

Cifer
Gast

Okay, da würde mich interessieren: Wie ist die Gewichtung Regeln/Hintergrund zustandegekommen?
Die grundlegende Thematik des Bandes finde ich ja durchaus interessant, aber während ich ansonsten ein recht regelaffiner Spieler bin, fällt mir hier ziemlich wenig ein, was mir an Regeln fehlen würde – namentlich die Pflanzenbeschreibung von Rahjalieb und vielleicht noch der eine oder andere Liebestrank.
Im Hintergrundanteil fielen mir hingegen wesentlich mehr Themen ein, um einen Band zu füllen, insbesondere, was die Interaktion von Sexualität und gesellschaftlichem Zusammenleben betrifft: Wie funktioniert die norbardische Sippenehe, wenn nicht alle Norbarden hetero sind? Ist BDSM unter Al’Anfaner Mächtigen wirklich so beliebt, wenn man bedenkt, wie sehr man sich dabei dem Partner ausliefert? Wie interagieren in einer Kultur mit ausgeprägtem Favoritenwesen offiziell angetraute Partner mit den Seitensprüngen? Und so weiter und so fort.
Nur: Wo ist da der Punkt, an dem Regeln einsetzen würden?

Henning
Gast
Henning

“Wege der…” klingt sehr nach DSA 4.1.
Müsste das Buch jetzt bei DSA 5 nicht eher “Aventurische Vereinigung(en)” heißen?

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Hi, da der Witz der Namensgebung aus der “Wege-Phase” von DSA4 stammt, erscheint er mir immer noch legitim. 🙂

Balduin
Gast

Nein, ist er nicht.

Witze werden alt.

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Mag sein, ich finde es trotzdem gut. 🙂

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

@Cifer

Unsere Verteilung basiert auf dem alten Inhaltsverzeichnis und den üblichen Planungen udn Ideen der Redakteure und Autoren. Nachdem ich anfangs serh skeptisch war, dass man wirklich ein Buch zu dem Thema schreiben kann, bin ich mittlerweile davon überzeugt, dass es extrem ergiebig ist. Sowohl was den Hintergrund, als auch Regeln angeht.

Queery
Gast
Queery

@Alex: Ich hoffe sehr, dass ihr da mit genug Sensibilität arbeitet auch Schwachsinn ggf. rauszuschmeißen aus dem Band und tatsächlich die Spielpraxis im Blick zu haben. Mir geht es schon allgemein so, dass ich nach dem m.E. sehr sehr schlechten Rahjasutra erstmal skeptisch bin und aber gerne überzeugt werden möchte. Ich kann mir aber tausend Wege vorstellen wie da ein Produkt draus wird bei dem für mich Fremdschämen angesagt ist und weniger viele bei der im Sinne von Ciphers fragen wirklich Sinnvolle Beiträge draus kommen. Nen spannendes Thema finde ich was irgendwie frei Zugängliche und gesellschaftlich weniger stigmatisierte Formen der Prostitution mit der Rahjakirche und eine offizielle Gleichberechtigte Gesellschaft mit Sexualität machen. Das muss nicht in Meta-Texten abgehanndelt werden (auch wenn die mich Interessieren würden, aber das betrifft sicher eine überschaubare Personenzahl). Von den Überlegungen die ich mir dazu machen könnte hab ich im Rahjasutra wirklich so gar nichts gespührt und mir währ schon wichtig dass sich die Autor_innen dahingegen etwas kreativer werden das so eine Sexualität mit so ganz anderen Vorzeichen wie unsere Christlich-Patriachal geprägte Kultur doch wirklich ziemlich ganz anders aussehen könnte. Da würde ich mir tatsächliches Worldbuilding wünschen und dann fänd ich das ganze auch wirklich Interessant und einen Band wert. Aber die skepsis überwiegt, so dass ich es schön fände ihr überzeugt mich mit schönen Leseproben, wenn ihr das Crowdfunding startet.

Insgesamt zur Veröffentlichungspraxis ist bei mir auch eine Wachsende Ungeduld, dass ich die Regelbände für die zentralen Spielrelevanten Sachen gern mal zügig abgeschlossen hätte und dass ich angesichts der Kleinteiligkeit in Sachen Regionalspielhilfen ein wenig am verzweifeln bin, wenn ich mir Vorstelle, dass womöglich in 20 Jahren noch nicht alle Regionen abgedeckt sind. Deshalb auch von mir der Wunsch: Konzentriert euch erstmal aufs Wesentliche. Bringt auch Tharun, Myranor und Uthuria in Ordnung und dann kann gerne Arbeit in solche Plusprodukte fließen. Klar schreiben unterschiedliche Autor_innen an unterschiedlichen Bänden, aber ein Verlag scheint mir jenseits davon trotzdem ziemlich klar eine Kapazität für eine Anzahl von Veröffentlichungen zu haben.

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Hallo!

Zunächst du häufig aufkommenden Anmerkung zu Kapazitäten. Wege der Vereinigungen hat eine sehr lange Vorlaufzeit. Wir haben immer mal wieder daran was gemacht, aber grundsätzlich haben wir Autoren daran gesetzt, die ein großes Interesse daran hatten und auch diesem Buch dem Vorzug gegenüber jeder Regionalspielhilfe oder einem Regelwerk gegeben haben. Sprich, wir haben vor allem Ressoucen eingesetzt, die erst gar nicht bei anderen Projekten gefehlt haben. Klar, redaktionell muss ein Blick raufgeworfen werden, aber das wäre zu jedem Zeitpunkt notwendig. Aber meine Kollegen und ich haben da schon auch ein persönliches Interesse daran und auch mehr Arbeit und Extraschichten reingelegt, weil es uns besonders viel Spaß gemacht hat. Man könnte sagen, das Buch hat besondere Energien freigesetzt.

Speziell zum Thema Prostitution kann ich dir schon sagen, dass wir da deutlich auf die Frage eingehen, wie die Rahjakirche das so sieht. Das ist innerhalb der Kirche ein schwieriges Thema, aber sehr vielseitig (von den Höfen der Abendröte in Belhanka, bis bin zu gesetzlichen Verboten und erlaubten Gilden sind da viele Varianten möglich). Wir sind un auch bewusst, dass Prostitution sehr viele reale Schattenseiten hat und in der Fantasy das Thema oft verklärt wird. Haben wir auch bedacht und angesprochen.

Queery
Gast
Queery

@Alex: Das hört sich doch erstmal sehr gut an. Vielen Danke für die Antwort 🙂

Loirana
Mitglied
Loirana

Die Frage die sich mir immer noch stellt…

Wie heißt denn nun die Rahjageweihte? 😀

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Ich denke, am 14. wird der Name enthüllt. Sie wird auch nicht nur als Covermotiv herhalten, sondern wir werden noch mehr von und über sie erfahren. 🙂

Waran
Gast
Waran

Wege der Vereinigung, ein wirklich wertvoller Band. Weil es schön ist zu sehen, dass man mit dem Ausstieg bei DSA vollumfänglich Recht hatte. 🙂

Ulisses macht nur noch Nonsense, Nostalgie und die Whales abmelken. DSA für sich genommen, quasi als Markenkern und als Rollenspiel usw., das ist total abgeschrieben.

Geil ist auch der Verschleiß der Stammbelegschaft, das spricht Bände. Wo ist denn der Richter? Wo ist der Findeisen? Wo ist die Demirtel? Usw. usf. Gerade beim Richter kann sich DSA-News mal dranklemmen. 🙂

Dan
Gast
Dan

Sinnloses Hatebashing. Leute wie du sind der Untergang der Community. Wenn du eh ausgestiegen bist dann halt dich auch fern vom Thema und nerv nicht die Leute, welche DSA lieben, mit deiner hirnlosen Sülze.

Queery
Gast
Queery

Wenn es einem nur darum geht seine eigene Position bestätigt zu sehen ist das eine völlig legitime Motivation. Aber mir ist unklar, warum du dass dann in einer Diskussion unter Nachrichten für DSA-Spielende posten musst. Um uns zu retten vor unserem dämlichen Hobby? Gelingt meist eher in dem Beiträge etwas anders verfasst werden. Vielleicht mal drüber nachdenken. Klar: Die Position DSA ist eh doof ist eine völlig legitime Position die auch Argumente für sich hat. Sie ist aber in der Debatte hier so wie du sie aufgeschrieben hast nicht sehr hilfreich.

Queery
Gast
Queery

Soviel zur Diskussion hier: https://www.youtube.com/watch?v=LhiV2szhDEU&t=0s
…Fremdschäm…

Queery
Gast
Queery

Nach dem ersten Verdauen dieses Videos mach ich mir jetzt ernsthafte sorgen die über ein unnötig und peinlich hinausgehen. Das könnte tatsächlich negativen Einfluss aufs Rollenspiel haben. Sex im Rollenspiel ist ein sehr sensibles Thema was bei pupertären Männerrunden nicht immer sehr gut aufgehoben ist. Ich kenne min. 3 Frauen die nach einem kurzen ich schau mir DSA mal an, wo ihr weiblicher Char dann in einer der ersten Runden Vergewaltigt wurde oder ähnliches erlebt haben für immer deutlich Abstand zu sowas wie Rollenspiel gehalten haben. Oder ich war mal bei einer traumatisierenden Myranor Runde auf der Heinzcon wo einer eine nakte, stinkende powergamer Riesenkatze gespielt hat und ein anderer Typ eine nackte weiblichen Satyr gespielt haben die auf männlich vorgestellten Sexapeal ausgerichtet war. Ich bin aus der Runde dann irgendwann rechtzeitig notausgestiegen, obwohl sie von Radatz (rip) geleitet wurde. Aber das war dann für immer mein Abschied von Myranor, dass ich jetzt nicht mehr spielen mag ohne an diese Runde denken zu müssen. Ich grusel mir dabei was hetero Typen mit viel pupertät im Kopf und wenig achtsamkeit mit Detailregeln zur Geschlechtsorganen und Sexstellungen die in so einer nach meinem vorläufigen Eindruck unachtsamen und blöden Art in diesem Ulisses Produkt gebracht werden in Runden machen werden.
Dabei geht es auch anders: monsterhearts hat find ich ziemlich viel richtig gemacht, obwohl es ein Setting ist in dem es um pupertierende Vampire/Hexen/Werwölfe im Highschoolsetting mit macht, gewalt, manipulation, liebe und sex geht. Und Love and Sex in the Ninth World soll glaub ich auch ganz gut sein, auch wenn ich das selbst noch nicht gelesen hab.

Alex Spohr
Gast
Alex Spohr

Das Buch enthält einen längeren Abschnitt, wie man mit dem Thema am Spieltisch umgehen soll. Eine der Grundregeln lautet: Versuche nicht Sachen zu übernehmen, die anderen unangenehm sind. Ich bin mir bewusst darüber, dass das nicht jeder und jede in seinem Spiel ausführen möchte.

Queery
Gast
Queery

Schön das ihr das auf dem Schirm habt. Vielen Dank für die Antwort 🙂